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Gedichte

Gedichte

„Lyrik“


Ein Raucher allein, man glaubt es kaum,
verpestet einen ganzen Raum.
Ein Trinker hingegen soweit ich weiß,
nur etwa zwei Meter – im Kreis…


Will ein Hund Dich an der Kehle fassen,
mußt Du ihn Kartoffeln schälen lassen.
Denn Du weißt – der Volksmund spricht:
Hunde, die pellen, beißen nicht…


Nachtgebet einer Frau:
Lieber Mann, ich geh‘ zur Ruh,
deck‘ mit deinem Leib mich zu.
Steck‘ ihn rein und laß‘ ihn drin,
bis ich eingeschlafen bin…


Ein Trinkspruch: ;o)
Es lebe die Liebe, der Leichtsinn, der Suff,
der uneheliche Beischlaf, der Papst und der Puff…


Er half ihr in den Damensattel,
sie stieg ihm auf die Samendattel.


Ein Mädchen saß auf einer Wiese
und zog an einem Ding
das zwischen Po und Beinen
an einem Säckchen hing.

Sie zog und zog es länger
bis sich ein Strahl ergoß,
der zu ihren Schenkeln
in eine Öffnung floß

Es war die Magd,
sie molk die Kuh.
Du altes Schwein,
was dachtest du?!


Ein Arschloch hüpft von Ast zu Ast,
bis ihm ein Ast ins Arschloch faßt!


Rinne bauchwaerts, Sonnenstrahl,
feuchte meine duerre Kehle!
Kommst du unten an im Tal,
jauchzt gen Himmel meine Seele!
Meine Niere schreit Alarm,
doch sie lechzt nach deinem Kuss.
Du machst Eisgefilde warm,
heiliger Schnapsissimus!


So manche Reiseleiterin
ist keine leise Reiterin…


Ein Leibesriese
auf einer Liebesreise
sprach reib es Liese,
und Sie rieb es leise…


Der Guck-Guck ist ein Vogeltier,
das weiss man ganz genau,
doch kaeme er als Hund zur Welt,
dann waere er ein Schau-Schau…


Der Baum hat Aeste,
das ist an ihm das Beste,
waer er kahl,
so waer’s ’n Pfahl…


Baeume, Baeume, nichts alls Baeume
und dazwischen Zwischenraeume.
Und in jedem Zwischenraum,
man glaubt es kaum,
steht noch ein Baum.


Die Lerche traellert in der Luft,
der Ochse nicht, der Schuft!


Die Weiber und das Tintenfass
sind beide an der Oeffnung nass,
das kommt vom Tunken,
Prost, Halunken!


Schnaps rotiert wie’n
Kreisel im Magen
Fühl‘ mich wohl und
Bin voll bis zum Kragen.


Huepft der Bulle auf den Schwan,
handelt’s sich um Rinderwahn.


Des Tages schönster Hochgenuß
ist der Morgenkoitus
Doch die schönsten Hochgenüsse
sind die Morgenkoitüsse…


Lieber’n Tennisposter
als den Penis im Toaster…


Steigt der Erpel auf den Hahn,
gibt’s noch lange keinen Schwan.


Steigt der Erpel auf den Kater,
wird er nur ganz selten Vater.


Ein Wespenstich am rechten Ort
verhindert den Matratzensport.


Wer wöchentlich nur einmal kann
und möchte gerne täglich,
der wende sich an Neckermann,
denn Neckermann macht’s möglich.


Sitzt der Hahn auf einer Krähe,
war kein Huhn in seiner Nähe.


Der Körperbau vom Känguruh
läßt manch‘ perverse Stellung zu.


Heimlich sehnt sich die Emanze
doch nach einem richt’gen Schwanze.


Fährt man rückwärts an den Baum,
verkleinert sich der Kofferraum.


Trost gibt mir in allen Dingen
Ritter Götz von Berlichingen.


Es gibt der laute Zeisig Ruh‘,
stopft man sein Maul mit Reisig zu.


Das rechte Bein der Purzel winkelt,
bevor er an die Wurzel pinkelt.


Frauen, die die Wimpern pinseln,
oft dann auch beim Pimpern winseln.


Der Hamster sprach zur Beutelratte:
„Gestatte, daß ich dich begatte.“
Darauf sprach die Beutelratte:
„Dort oben auf der Felsenplatte
steht mein Beutelrattengatte
und hat auch schon wieder Latte…“


Die Gans erwacht im fremden Forst
und liegt in einem Adlerhorst.
Sie schaut sich um und denkt betroffen:
Mein lieber Schwan,war ich besoffen!


Ein reisender Händler aus Leeds
der machte sich eine Noteeds.
Schließt das Fenster nicht dicht
und ist andrerseits nicht
die Türe geschlossen – dann zeeds!


Holmes sagte zu Watson:
Dieser Fall ist echt zum Katson.
Hättest Du nicht gedöst
wär‘ er schon längst gelöst
und wir kännten jetzt damit pratson.


Auf einem Baum da saß ein Specht,
der Baum war hoch, dem Specht war schlecht.
Und unter ihm haengt im Geaest –
ein Kuckucksnest.
Der Specht, nach langem, kommt zum Schluss,
dass er jetzt trotzdem goebeln muss.
Und kotzt – sich’s kaum beschreiben laesst –
von oben in das Kuckucksnest.
Darauf ertrinken, Lohn der Muehe,
die Kuckuckskinder in der Bruehe…


Meine Katze hat kein Ohr
das hat se mal verlor
Ohr hätt‘
nicht taub sein tät.


Mein Kater hat kein Schwanz
blöd sein tut er ganz
ihn anzünden tät
warme Wohnung hätt.


Ein Huhn, das fraß, man glaubt es kaum,
ein Blatt von einem Gummibaum.
Dann ging es in den Hühnerstall
und legte einen Gummiball…


Oh Alkohol, oh Alkohol,
dass Du mein Feind bist, weiss ich wohl,
doch in der Bibel steht geschrieben,
auch Deine Feinde sollst Du lieben.


Zwei Knaben saßen auf der Bank,
der eine roch, der andere stank.
Sagte der roch zum stank,
ich setz‘ mich auf ne andere Bank.


„Die Haustuerklingel an der Wand,
Der Maedchenbusen in der Hand,
Sind zwei Dinge, die gar sehr verwandt;
Denn wenn man beides zart beruehrt
Man oben deutlich spuert,
Dass unten, draussen einer steht,
Und sehnsuchtsvoll um Einlass fleht!“


Lebe gluecklich, lebe heiter –
wie der Spatz am Blitzableiter…


Alle Kinder heissen Susanne,
nur nicht Petra, die heisst Anne.


Der Habicht frass die Wanderratte,
nachdem er sie geschaendet hatte…


Die Schnecke ist heut arg beglückt,
sie hat sich wieder selbst gef…


Auf dem Klo:
Piß nicht daneben, altes Schwein,
der nächste könnte barfuß sein!…

Die Beutelratte

 

Im Hottentottenlande lebte ein Hottentotte, der eine zahme Beutelratte besaß. Diese Beutelratte war in einem Kotter (käfig), der mit einem Lattengitter versehen war. Eines Tages war diese Beutelratte verschwunden. Also ging der Hottentotte hin auf die Polizei. „Meine Beutelratte ist verschwunden!“
„Welche Beutelratte?“
„Die aus dem Kotter.“
„Aus welchem Kotter?“
„Ja, aus dem Kotter mit dem Lattengitter.“
„Mensch“, sagte der Polizist, „du bist ein ganz dämlicher Hottentotte. Warum so umständlich? Sag doch einfach:
Mein Lattengitterwetterkotterbeutelratte ist weg!“
Also machte sich die Polizei auf die Suche nach der Beutelratte. Nun lebte im Hottentottenlande eine Mutter, die zwei Söhne hatte. Diese Söhne waren arge Troddel, und außerdem stotterten sie auch noch. Also hießen sie nur die Stottertroddel, und die Mutter war die Hottentottenstottertroddelmutter!
Eines Tages wurde die Hottentottenstottertroddelmutter ermordet! Aber die Hottentottenpolizei fing den Attentäter sehr rasch. Und da man sonst kein Gefängnis hatte, sperrte man den Hottentottenstottertroddelmutterattentäter in den Lattengitterwetterkotter der verlorengegangenen Beutelratte.
Nach einiger Zeit wurde der Hottentottenstottertroddelmutterattentäter aus dem Lattengitterwetterkotter herausgeholt und aufgehängt.

Kurze Zeit danach fand sich die Beutelratte von selbst wieder ein. Also ging unser braver Hottentotte wieder auf die Polizei, um das Wiedereinfinden der Beutelratte anzumelden.
Es entspann sich folgendes Gespräch:
„Ich hab‘ sie wieder!“
„Wen hast du wieder!“
„Meine Beutelratte hab‘ ich wieder.“
„Welche Beutelratte hast du wieder?“
„Ja, die Beutelratte aus dem Kotter.“
„Aus welchem Kotter?“
„Aus dem Lattengitterwetterkotter?“
„Aus welchem Lattengitterwetterkotter?“
„Aus dem Lattengitterwetterkotter, in dem der Attentäter gesessen hat.“
„Welcher Attentäter?“
„Der Attentäter, der die Hottentottenmutter ermordet hat.“
„Welche Hottentottenmutter?“
„Die mit den beiden Troddeln.“
„Welche Troddeln?“
„Ja, mit den Stottertroddeln!“
„Ach, du meinst also die Hottentottenstottertroddelmutter?“
„Jawohl!“
„Und der Attentäter ist dann der Hottentottenstottertroddelmutterattentäter?“
„Jawohl!“
Und deine Beutelratte ist die Lattengitterwetterkotterbeutelratte?“
„Jawohl!!“
„Ja, du saudummer Hottentotte!! Warum sagst du es denn nicht einfach? Konntest doch herkommen und sagen:
Ich hab‘ sie wieder, nämlich meine Hottentottenstottertroddelmutterlattengitterwetterkotterattentäter-Beutelratte!
Dann hätte jeder sofort gewußt, was gemeint sei.“

 

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