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Wetter und Klima in Florida

Der Ocean Drive ist eine Straße im südlichen Teil von Miami Beach.
Der Ocean Drive ist eine Straße im südlichen Teil von Miami Beach.

Das Paradies für Ruheständler lässt sich in zwei Klimazonen einteilen. Im Nordosten herrscht subtropisches Klima, im Zentrum und Süden des Bundesstaates tropisches Klima. Dadurch ist es besonders im Sommer in Florida oft sehr schwül. Zudem wird der Sonnenscheinstaat zwischen Juni und November häufig von teils heftigen Hurrikans heimgesucht. Den bislang höchsten materiellen Schaden richtete Hurrikan Katrina im August 2005 an. Der Hurrikan zog mit Windgeschwindigkeiten von 250 bis 300 km/h unter anderem über Florida. Viele Ruheständler verbringen daher nur den Winter in Florida, wenn die Temperaturen laut Klimatabelle mit um die 25 °C angenehm warm sind. Der Winter gilt für viele Reisende als die beste Jahreszeit. Schnee ist in Florida sehr selten. Allerdings kommt es immer wieder zu Überschwemmungen.

Jacksonville

In Jacksonville herrscht laut Klimatabelle eine durchschnittliche Temperatur von 26,3 °C, wobei es im Juli und August mit rund 33 °C am Tag und einer Nachttemperatur von 23 °C am wärmsten wird. Kältester Monat ist der Januar mit Tagestemperaturen von 18 °C und Nachttemperaturen von 6 °C. Die meisten Sonnenstunden erfreuen Besucher im Mai, mit den meisten Regentagen ist im September zu rechnen. Das Wasser ist mit rund 30 °C im August am wärmsten.

Key West

Für Key West ergibt die Klimatabelle eine Durchschnittstemperatur von 28,2 °C am Tag und einer durchschnittlichen Nachttemperatur von 22,1 °C. Die höchsten Temperaturen werden mit 32 °C im Juli und August gemessen. Die meisten Sonnenstunden pro Tag gibt es von April bis Juni. Die niedrigsten Temperaturen sind mit 24 °C und 18 °C im Januar zu erwarten, die meisten Niederschläge fallen im September. Auch in Key West ist das Wasser mit 30 °C im August am wärmsten.

Miami

In Miami wird eine Jahresdurchschnittstemperatur von 28,6 °C gemessen. Die Nachttemperatur liegt bei 20,2 °C. Höchsttemperaturen werden laut Klimatabelle im August erreicht. Im Juli und August fällt die Nachttemperatur nicht unter 25 °C. Die niedrigsten Temperaturen sind mit 24 °C am Tag und 15 °C nachts im Januar zu erwarten. Auf jeweils zehn Sonnenstunden kann man sich in Miami von April bis Juni freuen, die meisten Regentage gibt es im August. Die Wassertemperatur liegt in diesem Monat bei rund 31 °C.

Orlando

Vergnügungsparadies Orlando kommt auf eine Jahresdurchschnittstemperatur von 28,1 °C und eine durchschnittliche Nachttemperatur von 16,6 °C. Die niedrigsten Temperaturen werden mit 23 °C am Tag und 11 °C nachts im Dezember gemessen. Die höchsten Temperaturen werden im Juli und August erreicht (33 °C). Die meisten Sonnenstunden sind im April und Mai zu erwarten (10), die meisten Regentage gibt es laut Klimatabelle mit 13 im Juni.

Kalkstein prägt die geologische Struktur des Sonnenscheinstaats

Mit über 800.000 Einwohnern ist Jacksonville die größte Stadt des US-Bundesstaates Florida.
Mit über 800.000 Einwohnern ist Jacksonville die größte Stadt des US-Bundesstaates Florida.

Das Kontinentalschelf von Florida ist eine über 700 Kilometer lange Ausbuchtung des nordamerikanischen Kontinents. Die Halbinsel Florida ist der Teil dieser Ausbuchtung der über dem Meeresspiegel zu sehen ist.

Der tiefe Untergrund dieser Struktur besteht aus präkambrischem Vulkangestein, Sedimentgestein aus dem Devon und späteren vulkanischen Gesteinen aus der Trias und dem Jura. Prägende Struktur ist der Kalkstein. Dieser ist überwiegend stark porös und beinhaltet den zentralen Grundwasserspeicher Floridas, der für die Trinkwasserversorgung von großer Bedeutung ist. Durch steigende Meeresspiegel dringt jedoch Salzwasser in diese Speicher ein und macht sie so für die Trinkwassergewinnung wertlos. Durch die steigenden Meeresspiegel verlieren darüber hinaus auch Entwässerungsgräben ihr Gefälle zum Meer hin, so dass Überflutungsbereiche oft nicht mehr trockengelegt werden können.

Bevölkerung Floridas

Der Bundesstaat an der Ostküste ist der drittbevölkerungsreichste Staat der USA nach Kalifornienund Texas. 78,1 % der Bewohner waren 2013 Weiße, 16,7 % Afroamerikaner, 2,7 % Asiatische Amerikaner, 0,5 % Indianer und 0,1 % Haiwaiianer und/oder Pazifische Insulaner. 23,6 % der Bevölkerung gaben an Hispanics oder Latinos zu sein. Die Hispanics stellen neben den Ruheständlern aus dem Snow Belt auch die meisten Einwanderer.

Florida war bis in die 50er Jahre hinein ein Bundesstaat, der stark von den Demokraten geprägt wurde und in dem die Republikaner gegen die demokratisch wählende Mehrheit einen schweren Stand hatten. Unter anderem durch den Zuzug vieler Menschen aus dem Nordosten, die republikanisch wählen, sind die Republikaner mittlerweile in Florida stark auf dem Vormarsch. Florida gilt daher mittlerweile zwischen Republikanern und Demokraten als wichtiger Swing State bei Präsidentschaftswahlen. Als besonders umkämpftes Gebiet bei Wahlen gilt insbesondere die Südspitze Floridas.

Der Großteil der Floridianer ist protestantisch. Unter anderem gibt es in Florida viele Kirchen der Methodisten. Vor allem durch Einwanderung von Kubanern, aus der Dominikanischen Republik und anderen lateinamerikanischen Staaten steigt jedoch der Anteil an Katholiken im Sunshine State. Die Juden stellen mit 4 Prozent ebenfalls einen relativ großen Anteil an der religiösen Bevölkerung.

Im Zentrum Floridas gibt es nur wenige große Städte. Die meisten Menschen leben an der Küste.

Die 10 größten Städte Floridas

  1. Jacksonville (821.784)
  2. Miami (399.457)
  3. Tampa (335.709)
  4. Saint Petersburg (244.769)
  5. Orlando (238.300)
  6. Hialeah (224.669)
  7. Tallahassee (181.376)
  8. Fort Lauderdale (165.521)
  9. Port St. Lucie (164.603)
  10. Pembroke Pines (154.750)

Zahlen gemäß Census 2010.

Florida für Touristen

Die Stadt Miami Beach feierte 2015 erst ihren hundertsten Geburtstag und ist ein Mekka für alle, die Sonne, Sand und eine entspannte Atmosphäre lieben.
Die Stadt Miami Beach feierte 2015 erst ihren hundertsten Geburtstag und ist ein Mekka für alle, die Sonne, Sand und eine entspannte Atmosphäre lieben.

Florida ist noch ein relativ junger Bundesstaat und beherbergt nur vergleichsweise wenige klassische Sehenswürdigkeiten. Nichtsdestotrotz gibt es so einiges, was sich neben dem Sonnen- und Badeurlaub in Florida erleben und erkunden lässt.

Da wäre zum Beispiel mit St. Augustine die älteste kontinuierlich von Europäern besiedelte Ansiedlung in den USA oder das malerische Art-Deco-District am Ocean Drive in Miami Beach in dem über 900 Gebäude aus den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts darauf warten, entdeckt zu werden. Von den zahlreichen Museen, Kunstgalerien, Technik- und Automobilmuseen, Cape Canaveral und den vielen hochkarätigen Vergnügungsparks, Kulturdenkmälern und Nationalparks gar nicht zu reden.

25 Kilometer nördlich von Downtown Miami wartet das drittgrößte Einkaufszentrum der USA auf einen Besuch und vielerorts gibt es qualitativ hochwertige Restaurants, die besonders die Herzen von Seafood-Fans höher schlagen lassen werden.

Der Weltraumbahnhof Cape Canaveral

Cape Canaveral, das Raumfahrtzentrum der NASA, ist gewiss eine der bekanntesten Attraktionen Floridas und wurde durch die Errichtung der Patrik Air Force Base im Jahr 1940 bekannt. Damals wurde hier in 80 Kilometer Entfernung von Orlando der Grundstein für die Erforschung des Weltalls gelegt und noch heute wird von dort aus der Ablauf aller Weltraummissionen koordiniert.

Besucher können in Cape Canaveral im aus fünf Hauptteilen bestehenden Space Center in Vorträgen und Filmvorführungen mehr über die Apollo-Missionen, den Bau der Saturn-5-Rakete und Raketenstarts im Allgemeinen erfahren und das Kennedy Space Center, das Visitorcenter und Star Trek Live erleben.

Florida – Ausflüge in die bekanntesten Vergnügungsparks der USA

Wer über Florida spricht, muss auch über Vergnügungsparks sprechen. Denn dort befinden sich die bekanntesten Freizeitparks der USA, darunter solche Hochkaräter wie die Universal Studios, die Islands of Adventure, die Busch Gardens Africa, Seaworld und das Walt Disney World Resort mit dem Animal Kingdom, dem Magic KingdomEpcot und den Hollywood Studios.

Sehenswerte Kulturdenkmäler in Florida

Florida nennt insgesamt zwei National Monuments, zwei National Memorials, eine National Heritage Area, 46 National Historic Landmarks und ganze 1773 Bauwerke und Stätte sein Eigen, die im National Register of Historic Places eingetragen sind.

Darunter etwa:

  • das Castillo de San Marcos National Monument,
  • das Fort Matanzas National Monument,
  • das De Soto National Memorial,
  • das Kapitol Floridas in Tallahassee (Florida State Capitol),
  • das Fort Caroline National Memorial und
  • der Gullah/Geechee Cultural Heritage Corridor.

Nationalparks und Naturdenkmäler in Florida

In Florida finden Interessierte drei Nationalparks, ein National Preserve, ein Ecological und Historic Preserve, zwei National Seashores und weitere achtzehn National Natural Landmarks vor, die einen Ausflug lohnen.

Dies sind unter anderem folgende Nationalparks und Naturdenkmäler:

Tierbeobachtungen in Florida

Auch wenn Floridas Küstensteifen an vielen Stellen überbaut sind und die Ursprünglichkeit vielerorts im Lauf der Zeit weitgehend verloren ging, so gibt es im Bundesstaat an der Ostküste doch vor allem im Landesinneren noch viele Möglichkeiten, sich an der Natur zu erfreuen und Tiere wie Alligatoren oder Seekühe zu beobachten. Wer die Flamingos, das inoffizielle Wappentier Floridas und beliebtes Mitbringsel in Plastikform, im Original sehen möchte, sollte eine Wanderung über den Snake Bight Trail im Everglades Nationalpark unternehmen oder einen der Vergnügungsparks besuchen.

Alligatoren beobachten in den Everglades

Mehrere Alligatoren genießen die Sonne im Everglades-Nationalpark in Florida.
Mehrere Alligatoren genießen die Sonne im Everglades-Nationalpark in Florida.

Die Everglades sind mit Sicherheit das bekannteste Sumpfgebiet Floridas, wenn nicht sogar der USA, und erstrecken sich auf einer Fläche von mehreren tausend Quadratkilometern eingebettet in den Everglades National Park über einen großen Teil des Südens. Das riesige natürlich entstandene Sumpfgebiet, das sich vom Lake Okeechobee bis in den Südwesten Floridas erstreckt, lässt sich am besten während einer geführten Tour mit einem Propellerboot erkunden. Dort lassen sich im teilweise nur fünfzehn bis zwanzig Zentimeter tiefen Wasser nicht nur freilebende Alligatoren beobachten, sondern unter anderem auch hunderte Fisch- und Vogelarten, Schildkröten und Schlangen.

Seekühe in Crystal River beobachten

Florida ist ein toller Ort, um Seekühe zu beobachten. Man findet die Manatis überall dort, wo das Wasser schön warm ist, besonders in Homosassa und Three Sisters Springs in Chrystal River. Dort bleibt das Wasser das ganze Jahr über bei über 24 °C, weshalb die Seekühe dort perfekte Bedingungen vorfinden. Besonders in der Hauptsaison von November bis März können in Florida an warmen Stellen den ganzen Tag Seekühe zu hunderten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden.

Sonnen- und Badeurlaub in Florida

Viele Traumstrände befinden sich in Florida, dem Sunshine State der USA.
Viele Traumstrände befinden sich in Florida, dem Sunshine State der USA.

Wer über Sonnen- und Badeurlaub in Florida nachdenkt, kommt an Fort Lauderdale kaum vorbei. Das Venedig der USA befindet sich an einem Netz von Wasserstraßen, die sich insgesamt über eine Länge von 400 Kilometern erstrecken. Die moderne Stadt mit ihren langen, sauberen Sandstränden, ihren Wassertaxis, Hotels, Restaurants und Geschäften eignet sich perfekt, um ungetrübten Badespaß zu erleben, am Strand in den Sonnenuntergang zu blicken und Wassersport aller Art nachzugehen. Auch und vor allem im Winter, wenn die Schwüle des Sommers gewichen ist, ist das Meerwasser an der Gold Coast zum Schwimmen angenehm.

Einige der empfehlenswertesten Strände in Florida sind:

  • Miami Beach,
  • Vero Beach,
  • Haulover Beach,
  • Fort Lauderdale Beach,
  • St. Augustin,
  • Sanibel Island,
  • West Palm Beach,
  • Captive Island,
  • Marco Island,
  • Clearwater Beach / Sand Key,
  • und Delray Beach.

Oft zu Unrecht übersehen: Nordflorida

Nordflorida war einst das Zentrum des Bundesstaates und auch heute noch sind dort viele Spuren aus vergangenen Tagen zu sehen. Da ist zum einen St. Augustine zu nennen, aber auch die Hauptstadt Tallahassee hat ihren Reiz und es gibt viele Herrenhäuser, historische Schlachtfelder und mehr in Nordflorida zu entdecken. Ebenfalls in Norden Floridas befindet sich auch die bevölkerungsreichste Stadt des Sonnenscheinstaats, Jacksonville.

Eine ganz andere Seite zeigt Panama City Beach mit vielen kulinarischen Genüssen und seiner tollen Strandpromenade. Anders als im von Touristen bevölkerten Süden, findet man hier in Nordflorida noch richtig idyllische, malerische Fleckchen am Meer. Auch Städte wie das grüne Gainesville, Wakulla Springs, Crawfordville und Apalachicola lassen sich perfekt in eine Rundreise mit dem Mietwagen durch Nordflorida miteinbeziehen.

Florida mit dem Mietwagen bereisen

Die USA sind ein absolutes Autofahrerland. So gut wie jede Strecke wird mit dem Auto erledigt und Fußgänger sind fast schon eine Seltenheit. Während man in Städten wie New York City auch ohne Mietwagen gut von A nach B kommt, kommt man in Florida hier sehr schnell an seine Grenzen. Und das sogar in den großen Städten wie Miami oder Orlando. Wenn Sie also nicht nur am Strand und im Hotel verweilen, sondern auch Ausflüge in die Umgebung unternehmen möchten, kommen Sie an der Buchung eines Mietwagens eigentlich nicht vorbei.

Ein ganz besonderes Erlebnis sind Roadtrips durch den Sonnenscheinstaat. Hierfür sollten Sie mindestens vierzehn Tage einplanen, um Florida in all seinen Facetten bewundern zu können. Wie wäre es mit einem Abstecher in die Everglades oder zu den bunten Häuserfassaden von Key West? Den Sonnenaufgang in Miami bewundern und die unendlich langen Sandstrände von Amelia Island? Dies und mehr ist während einer Rundreise möglich.

Das sollten Sie bei der Buchung des Mietwagens in Florida beachten

Es lohnt sich den Wagen bei der Autovermietung bereits vor Reiseantritt von Deutschland aus zu buchen. Das bringt zum einen für europäische Kunden Vorteile bei den Versicherungen und zum anderen haben Sie Zeit, um den Vertrag der Autovermietung in Ruhe durchzulesen und vermeiden, dass Ihnen spontan Leistungen verkauft werden, die sie eigentlich gar nicht brauchen.

Bei der Versicherung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Empfehlenswert ist der Abschluss einer Vollkaskoversicherung mit reduzierter Haftung (CDW), die auch bei selbst verursachten Unfällen greift. Aber auch eine Diebstahlversicherung (LDW) und die Erhöhung der Haftpflicht-Deckungssumme auf eine Million US-Dollar (LIS) trägt zu einem entspannten Urlaubserlebnis bei. Zusätzlich kann der Abschluss einer Insassen- und einer Gepäckversicherung zu empfehlen sein.

Ein Anbietervergleich lohnt, um unter den Autovermietungen den Anbieter mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis zu ermitteln.